Datenrettung News: Zeit, Alarm zu schlagen

Nach einem Bericht der britischen Audit Commission (unabhängige Rechnungsprüfungskommission) mit dem Titel „yourbusiness@risk“ sind 80% der befragten Organisationen der Meinung, das Risiko, Opfer eines Computerbetrugs zu werden, sei für sie gestiegen. Der Schaden belief sich im Durchschnitt auf £36.000,– pro aufgedecktem Betrugsfall, wobei die Palette der Straftaten von unautorisierten Änderungen an Computerprogrammen oder gespeicherten Daten bis zur Vernichtung bzw. zum Diebstahl von Ausgabedaten reichte. Die meisten dieser Betrugsfälle gingen auf Mitarbeiter der jeweiligen Firma zurück.

Der Bericht zeigte aber auch, dass die meisten Betrugsfälle durch Hinweise von Informanten aufgedeckt werden. Dabei handelt es sich oft um Firmenangehörige, die Vorgesetzte auf verdächtige Vorgänge aufmerksam machen.

„Wir haben schon immer vertrauliche bzw. anonyme Informationssysteme für Mitarbeiter großer Organisationen befürwortet“, so Peter Yapp, Forensic Development Manager bei Vogon International, dem führenden Experten auf dem Gebiet der EDV-Beweisermittlung in Großbritannien. „Für kleinere Unternehmen ist dies jedoch nicht so einfach. Aus diesem Grund haben wir eine geschützte Website eingerichtet, über die Informanten ohne Angst vor Entdeckung Hinweise auf illegale oder regelwidrige Aktivitäten geben können.“

Die Website www.whistleblower.sh bietet eine E-Mail-Funktion für anonyme Hinweise. Je nach Art der gemeldeten Aktivität kann Vogon daraufhin das Management oder den Vorstand des betroffenen Unternehmens oder die zuständigen Strafverfolgungsbehörden informieren – und zwar ohne die Quelle der Informationen preiszugeben.

Vogon International verfügt über langjährige Erfahrung im Umgang mit schwierigen Situationen, die auf weltweiter Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden basiert, wobei die verschiedensten Fälle von ordnungswidrigem Verhalten oder gesetzeswidrigen Aktivitäten untersucht wurden. Vogon wird häufig von Strafverfolgungsbehörden oder gewerblichen Betrieben mit der Aufdeckung krimineller oder regelwidriger Aktivitäten beauftragt und zählt viele der größten Unternehmen in Europa zu seinen Stammkunden.

„Bei fast allen Fällen von Betrug, Missbrauch oder ordnungswidrigem Verhalten spielen heutzutage Computer eine Rolle“, fährt Yapp fort. „Mit unserer umfassenden Erfahrung im Hinblick auf technische Belange, EDV und Ermittlungsarbeit können wir praktisch jede von einem Informanten aufgestellte Behauptung beweisen - oder widerlegen.“

Die Website www.whistleblower.sh (Vorerst nur in englischer Sprache) enthält eine ausführliche Erläuterung des Public Interest Disclosure Act, des britischen Gesetzes zum Schutz von Unternehmensangehörigen, die regelwidrige Aktivitäten am Arbeitsplatz offen legen, sowie Hinweise über den Umgang unit diesen Informationen.


 Hinweis   
In dieser Rubrik veröffentlichen wir neben redaktionellen Artikeln auch ungeprüfte Unternehmensmeldungen zum Thema Datenrettung. Für den Inhalt der einzelnen Meldungen sind ausschließlich die betreffenden Datenrettungsunternehmen verantwortlich.
 
     
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