Datenrettung News: Rettung um Haaresbreite
Ein gutes Herz und beste Absichten sind oft die Ursache wahrer Katastrophen. Als
Mike Rainey, einstiger Direktor einer Firma von Sachverständigen für
Schadensregulierung und jetzt im Ruhestand, entdeckte, dass sein Festplattenlaufwerk
defekt war, da sah es so aus, als seien lange Jahre der Arbeit unwiederbringlich
dahin.
Rainey hatte die Geschichte seiner Familie bis ins frühe 17. Jahrhundert
zurückverfolgt und die Arbeit war schon fast abgeschlossen, als es zu dem
Defekt kam. Seine Forschungen enthielten Minibiographien von Eltern, Großeltern
und Urgroßeltern, dazu einen sehr detaillierten Index einer Sammlung von
über 800 Familienfotos. Die Ergebnisse seiner Bemühungen waren so
wertvoll, dass sie als Teil des Familienerbes galten, und er hoffte, sie an
künftige Generationen weitergeben zu können.
Nachdem Mr. Rainey seinen PC jedoch an jenem schicksalhaften Morgen eingeschaltet
hatte, sah es so aus, als müsse er noch einmal ganz von vorn beginnen.
Zunächst wandte er sich in seiner Not an ein Unternehmen, das Datenrettungsservices
anbot, aber dort konnte man ihm nicht helfen und empfahl ihm stattdessen das
Datenrettungsunternehmen Vogon International in Oxfordshire.
Als die Spezialisten von Vogon das Laufwerk erst einmal in Händen hielten,
stellte sich heraus, dass ein Defekt der Laufwerkselektronik Ursache des Problems
war und den Zugriff auf die gespeicherten Daten unmöglich machte.
"In vielen Fällen führt ein solcher Defekt direkt zu einem Verlust
der Benutzerdaten oder zumindest zu einem Verlust des entscheidenden Laufwerkbetriebscodes
auf den Einzelplatten im Laufwerk", erläutert Robin England, leitender
Hardwareingenieur bei Vogon. "Daher muss man unbedingt sicherstellen, dass
es nicht noch zu weiteren Schäden kommt."
Mithilfe proprietärer Elektronik, einer Eigenentwicklung der Hardwareingenieure
von Vogon, wurde eine vollständige Analyse des Datenträgers durchgeführt,
um den Zustand der gespeicherten Daten festzustellen. Sobald es gelungen war,
den entscheidenden Code sicherzustellen, konnten die Sektoren mit den Benutzerdaten
direkt von den Einzelplatten in eine Abbilddatei eingelesen werden. Diese wurde
dann mit Vogons eigener Spezialsoftware weiterbearbeitet.
Am Ende wurden die geretteten Daten auf CD-ROM an einen sehr glücklichen
Mike Rainey übergeben, so dass dieser nun sein Lebenswerk fortsetzen kann:
"Vogon hat für mich wunderbare Arbeit geleistet - 30 Jahre Familiengeschichte
sind gerettet. Aber das ist noch nicht alles: Vogon hat alles erreicht, was
man mir dort versprochen hat, und zwar so schnell, wie man es mir versprochen
hat, und ich bin sehr dankbar."
Aber Mr. Rainey hält sich auch an Vogons Ratschlag, wie man solche Katastrophen
in Zukunft vermeiden kann - er macht jetzt regelmäßig Sicherungskopien!
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