Datenrettung News: ZEHN TIPPS ZUR HILFE BEI DATENVERLUST
Die Datenrettungs-Experten von Kroll Ontrack sagen, was im Katastrophenfall
zu beachten ist
Zunächst gilt es einmal Ruhe zu bewahren. Egal was passiert ist, Sie sollten
nicht davon ausgehen, dass Daten nicht mehr wiederherstellbar sind.
Defekte Hardware führt oft zu Fehlverhalten der Datenträger. Schalten
Sie den PC deshalb nicht ein, wenn Sie vermuten, dass es - zum Beispiel bei
einem Blitzeinschlag - zu Überspannung in Ihrem Netz gekommen ist.
Bei einem Festplattencrash hören Sie oft sehr hohe Töne, verbunden
mit einem reibenden Geräusch. In diesem Fall gilt es, keinesfalls selbst
Hand an die Hardware legen. Ein Neustart könnte die Festplatte endgültig
zerstören. Wenden Sie sich statt dessen an ein Datenrettungslabor wie die
Kroll Ontrack GmbH (www.ontrack.de).
Verwenden Sie keine Datenträger, die Hitze, Feuchtigkeit oder Verrußung
ausgesetzt waren, da die Daten unwiderruflich verlorengehen können, wenn
der Datenträger nicht in der staubfreien Umgebung eines Reinraums behandelt
wird.
Schütteln Sie den Datenträger nicht und entfernen Sie bei Festplatten
nicht das Gehäuse.
Versuchen Sie niemals, durch Wasser beschädigte Datenträger durch
Wärmebehandlung (z.B. mit einem Fön) zu trocknen.
Versuchen Sie nicht, offensichtlich beschädigte Datenträger weiterzuverwenden.
Probieren Sie niemals, Datenträger selbst zu säubern. Am besten senden
Sie den Datenträger an ein Datenrettungs-Labor.
In vielen Fällen lassen sich die verlorenen Daten mit speziellen Software-Programmen
(z.B. Ontrack EasyRecovery von Kroll Ontrack) in Eigenregie wiederherstellen.
Setzen Sie solche Tools jedoch nicht ein, wenn die Anzeichen auf einen Hardware-Defekt
deuten und der Computer ungewöhnliche Geräusche von sich gibt.
Festplatten, die mit Salzwasser in Berührung gekommen sind, benötigen
eine spezielle Behandlung. Salz beschleunigt die Korrosion (Zerstörung).
Der Datenträger sollte daher unverzüglich in einem luftdichten Behälter
an ein Datenrettungs-Labor geschickt werden. |