Smartcard   

Bei den Chipkarten unterscheidet man zwischen einfachen Speicherkarten mit Logikfunktionen und Prozessorkarten (auch SmartCard genannt).

Bei der Geldkarte handelt es sich um eine sogenannte SmardCard, d.h. um eine nach ISO genormte Plastikkarte mit einem Ein-Chip-Computer.

Mit Hilfe eines Mikroprozessors ist es möglich, die Zugriffe auf die Karte zu kontrollieren sowie auch die Umgebung der SmartCard zu überwachen. Bei manchen SmartCards erfassen Sensoren Umgebungsparameter wie Temperatur und UV-Einstrahlung und stellen somit sicher, daß die Karte nur in einer Umgebung eingesetzt werden kann, die innerhalb zulässiger Werte liegt. Werden diese Parameter überschritten, deaktiviert sich die Karte oder zerstört sich selbst.

Der Einsatz dieser SmartCards ist vielfältig. Neben dem Einsatz als Geldkarte werden SmartCards auch als Zutrittskontrolle für Gebäude oder als Zugriffskontrolle z.B. zur Nutzung von Pay-TV verwendet.

Bereits seit 1990 werden SmartCards in GSM-Handys eingesetzt. Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist die in Deutschland 1995 eingeführte Krankenversicherungskarte.

Mittlerweile werden die verschiedensten Funktionen auf einer einzelnen Karte integriert. So ermöglicht z.B. die SmartCard als Studentenwerkskarte in einem Pilotversuch in Darmstadt den Studenten, nicht nur in der Mensa, beim Kopieren oder an Waschautomaten des Studentenwerks zu zahlen, sie dient gleichzeitig als Zutrittskontrolle für bestimmte Bereiche der Universität und der Wohnheime.

 
     
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