Symantec bietet eine mehrstufige Lösung zum unternehmensweiten Schutz vor Spam
E-Mail-Sicherheit und heuristischer Spam-Filter in eine einfach zu bedienende
Lösung integriert
Ratingen, 16. April 2003 – Symantec, weltweit führender Anbieter
von Produkten und Dienstleistungen für die Internetsicherheit, stellt mit
Symantec AntiVirus für SMTP Gateways 3.1 seine neue Sicherheitslösung
für den Schutz des unternehmensweiten E-Mail-Verkehrs vor. Damit können
Unternehmen ihre E-Mail-Gateways jetzt zuverlässig vor Viren schützen
und gleichzeitig der immer größer werdenden Flut an unerwünschten
Werbe-E-Mails entgegentreten.
Die Versender unerwünschter Werbe-Sendungen haben sich in der letzten
Zeit als sehr trickreich und versiert erwiesen und konnten viele der bisherigen
Antispam-Lösungen umgehen. Es hat sich gezeigt, dass Filter- oder Signatur-basierte
sowie heuristische Ansätze allein keinen ausreichenden Schutz mehr bieten.
Denn dazu ist eine mehrstufige Spam-Erkennung ergänzt durch einen umfassenden
Schutz über Listen und ein entsprechendes Management notwendig.
Die neue Sicherheitslösung von Symantec fängt Spam-E-Mails und Viren
bereits beim Eintritt ins Unternehmensnetz ab und kombiniert verschiedene Stufen
des Schutzes. Eine heuristische Anti Spam Engine ist ebenso enthalten wie die
Echtzeit-Einbindung von Schwarzen Listen von Drittanbietern. Darüber hinaus
ist es möglich, eine eigene Schwarze Liste zu erstellen und auch Einträge
in eine Weiße Liste vorzunehmen.
Exponentieller Anstieg unerwünschter Werbesendungen per E-Mail
Spam-Mails haben im Jahr 2002 exponentiell zugenommen und überfluten das
Internet täglich mit Millionen von unerwünschten Sendungen. Außerdem
blockieren diese E-Mails die Speicherkapazität der Mail-Systeme und verhindern
dadurch ein professionelles Arbeiten. Nach einer Studie von Ostermann Research
haben sich Spam-E-Mails für Administratoren zum Problem Nummer Eins bei
E-Mail-Systemen entwickelt – noch vor Viren. Die Befragten klagten bei
den aktuellen Lösungen vor allem über die Unzulänglichkeiten,
die limitierte Funktionalität sowie die Unzuverlässigkeit der Programme.
Die neue Komplettlösung von Symantec gibt IT-Administratoren jetzt die
richtigen Werkzeuge an die Hand, um ein hohes Sicherheitsniveau und niedrige
Ausfallzeiten sowie eine hohe Leistungsfähigkeit der Server bei geringem
administrativen Aufwand zu erreichen.
Heuristische Anti-Spam-Engine
Eine Filterebene von Symantec Antivirus für SMTP Gateways 3.1 bildet die
heuristische Filter-Engine, die Sendungen nach bestimmten Kriterien untersucht.
Dazu wird eine Artificial Neural Network (ANN) Technologie verwendet. Diese
Technologie ist lernfähig – ähnlich dem menschlichen Gehirn
– und erkennt so intuitiv Spam-Mails. Administratoren können dabei
die Grenzwerte, ab wann es sich um eine Spam-Mail handelt, definieren und zwischen
maximaler Erkennung und minimalem Ansprechverhalten wählen. Das heißt
das Programm kann zum Beispiel entweder so eingestellt werden, dass alle E-Mails,
die in irgendeiner Form verdächtig aussehen, direkt als Spam erkannt werden
oder der Schwellenwert wird so hoch gesetzt, dass nur die E-Mails, die ganz
eindeutig als Spam definiert werden können, herausgefiltert werden. Bei
der letzteren Einstellung besteht dann allerdings die Möglichkeit, dass
noch einige Spam-E-Mails nicht erkannt und an den Anwender durchgelassen werden.
Schwarze Listen
IT-Administratoren setzen derzeit häufig Schwarze Listen ein, die IP-basiert
bekannte Quellen von Spams enthalten. Diese etwa 125 öffentlich verfügbaren
Listen, die in Echtzeit abgerufen und aktualisiert werden, können einfach
und flexibel in die Lösung von Symantec eingebunden werden. Dabei können
auch mehrere Listen gleichzeitig verwendet werden. Zusätzlich haben IT-Administratoren
die Möglichkeit, weitere Versender in eine eigene Schwarze Liste einzutragen,
von denen sie unerwünschte Werbe-E-Mails erwarten.
Manuelle Weiße Liste
Die manuell verwaltete Weiße Liste ist eine weitere Filterebene, die es
ermöglicht, fälschlicherweise in Schwarze Listen eingetragene Versender
für den eigenen Verkehr wieder freizugeben. Damit können Administratoren
zum Beispiel Domänen von Kunden, Partnern und anderen Einrichtungen über
die Weiße Liste freischalten und eine ungehinderte Kommunikation zulassen.
Einträge in dieser Liste werden dann weder von den Schwarzen Listen noch
von dem heuristischen Filter gescannt.
Betreffzeilen-Filter
Auch die traditionelle Methode der Betreffzeilen-Filterung wird von der Lösung
unterstützt. Betreffzeilen, die nicht von Schwarzen Listen und heuristischen
Filtern erkannt werden, können über spezifische Schlüsselwörter
überwacht werden. Diese können vollständig oder mit Platzhaltern
aufgebaut werden und gestatten einen sehr flexiblen Schutz vor unerwünschten
E-Mails. Vorteilhaft ist diese Technik bei polymorphen Spam-E-Mails, bei denen
die Betreffzeilen nach jedem Versand leicht verändert werden.
Verfügbarkeit
Symantec AntiVirus für SMTP Gateways 3.1 ist ab sofort über Symantecs
weltweites Netzwerk von Fachhändlern, Distributoren und Systemintegratoren
erhältlich. Der Lizenzpreis richtet sich nach der Anzahl der Arbeitsplätze:
bei 10 bis 24 Lizenzen liegt der Preis zum Beispiel bei 16,35 Euro pro Lizenz
pro Jahr, bei 100 bis 249 Lizenzen bei 14 Euro pro Lizenz pro Jahr. Interessenten
finden einen Händler in ihrer Nähe über das Symantec Händlerzentrum
im Internet unter http://www.symantec.com/partners/de/partners_frames_ge.html.